Daten, Fakten, Zahlen

Franz-Hillebrand-Hauptschule 2011

Die Franz-Hillebrand-Hauptschule in Castrop-Rauxel ist eine Gemeinschaftshauptschule im Erweiterten Ganztagsbetrieb. Zur Zeit werden 185 Schülerinnen und Schüler in 10 Klassen (je eine 5. und 6. Klasse, je zwei 7. sowie 8. und 9. Klassen und zwei Klassen des 10. Jahrganges) von 16 Lehrerinnen und Lehrern sowie 2 LAA unterrichtet.

Die Gemeinde Castrop-Rauxel als Schulträger hat in den letzten Jahren eine umfangreiche Renovierung der Klassen- und Fachräume durchführen lassen. Auch ein großer Teil der Ausstattung ist erneuert worden, so dass die äußeren Voraussetzungen für schulisches Leben fast optimal sind.
Im Schuljahr 2004/2005 konnte der Erweiterungsbau mit sechs neuen Fachräumen in Betrieb genommen werden. Ebenfalls im Schuljahr 2004/2005 wurde die Schulküche renoviert. Seit dem vorletzten Schuljahr findet das Mittagessen in einer komplett neu errichteten Mensa statt.

Die äußeren Voraussetzungen für schulisches Leben sind damit optimal.

Schulprogramm

„Schuldarstellunq", „Schulentwicklunq", „Evaluation" und „Arbeitsplan"

Das Schulprogramm der Franz-Hillebrand-Hauptschule will einen Überblick geben über unsere Unterrichtsarbeit, über Projekte, Konzeptionen und das Schulleben, über das, was unsere Schule zurzeit ausmacht. Das geschieht im Abschnitt „Schuldarstellunq". Im Abschnitt „Schulentwicklunq" stellen wir unsere Überlegungen zur Entwicklung unserer Schule in der Zukunft vor.
Die „Evaluation" geht der Frage nach, ob und in welchem Ausmaß unsere Ziele in bestimmten Bereichen erreicht werden konnten. Dazu haben wir ein Projekt - die Förderklasse - eingehend untersucht. Außerdem haben wir Schülerinnen und Schüler und Eltern nach ihrer Meinung gefragt. Die Ergebnisse sind im Abschnitt „Schülerfeedback" und „Elternfeedback" zusammengestellt.
Die weiteren Elemente unseres Schulprogrammes sind der Arbeitsplan - „Wie wollen wir die Arbeit in den nächsten 2 Jahren angehen?" und der Fortbildunqsplan - „Wie wollen wir für die notwendige Fortbildung in unserem Kollegium sorgen?"

FIDEL - Fit in Dein eigenes Leben

Trainingsprogramm

Das Trainingsprogramm fördert den erfolgreichen Übergang von der Schule in den Ausbildungsberuf für Schüler und Schülerinnen ab der 8. Klasse. Das Programm ist für den Einsatz im Unterricht an Schulen konzipiert. Jede der insgesamt acht Trainingseinheiten ist für je eine Doppelstunde von 90 Minuten als Workshop ausgelegt. Die einzelnen Workshops bauen inhaltlich systematisch aufeinander auf und sind zeitlich mit den Vorgaben des Bewerbungsverfahrens koordiniert, so dass die Schüler und Schülerinnen die relevanten Informationen exakt und aktuell dann erhalten, wenn sie sie benötigen.

Ziele

Die Schüler und Schülerinnen - ausgehend von der Beschäftigung mit der eigenen Person - umfassend über die Vielfalt des Berufsspektrums zu informieren, ihnen Informationsmöglichkeiten und Unterstützungsangebote bei der Berufswahl aufzuzeigen, die sie selbstständig zu nutzen lernen.
Die Schüler und Schülerinnen zu befähigen, gut vorbereitet das Bewerbungsverfahren beginnen zu können. Ihre Chancen auf einen Ausbildungsplatz durch umfassende Kenntnisse der Ausbildungsanforderungen zu erhöhen.
Die Schüler und Schülerinnen über die Inhalte und Regelungen des Ausbildungsvertrages zu informieren. Ihnen Handlungsmöglichkeiten zu vermitteln, mit denen sie ggf. auf Probleme in der Ausbildung reagieren können, um einen Abbruch der Ausbildung zu vermeiden.

Die Planung sieht den Beginn des Trainingsprogramms im ersten Halbjahr der 8. Klasse vor, das Training endet in der ersten Hälfte der 10. Klasse. Die Workshops begleiten die Klassen somit kontinuierlich über mehr als zwei vollständige Schuljahre zu den Themen Berufswahl und Ausbildung. Der Ablauf des Programms wird in enger Zusammenarbeit mit der Schule für die Klassen koordiniert. Die Lehrerinnen und Lehrer der Klassen sind bei den Workshops anwesend. Um die Nachhaltigkeit zu gewährleisten, findet eine Nachbereitung der vermittelten Inhalte im Unterricht statt.

BUG - Bildung und Gesundheit

Netzwerk

"Gesundheit ist der Zustand de vollständigen körperlichen, psychischen und sozialen Wohnbefindens und nicht nur das Fehlen von Krankheit oder Beeinträchtigung." (Gesundheitsdefinition WHO)

Das Netzwerk "Bildung und Gesundheit" ist ein Verbund von Schulen, die sich zu guten gesunden Schulen entwickeln wollen. Die Gesundheitsförderung wird umfassend verstanden und bezieht neben der Sicherheitsförderung auch die Prävention ein. Es ist hervorgegangen aus dem Landesprogramm OPUS NRW (Offene Partizipation Und Schulgesundheit), bei dem die Franz-Hillebrand-Hauptschule seit 2004 Mitglied war. Dessen Aufgabe war es, die Schulen bei der Planung, Durchführung und Absicherung von gesundheitsförderlichen Aktivitäten zu unterstützen.
Im OPUS Netzwerk wurde ein reger Erfahrungsaustausch praktiziert. Weitere Unterstützung erhielten einzelne Schulen durch die Zusammenarbeit mit außerschulischen Partnern im Netzwerk. Die Schulämter boten den OPUS Schulen standortnahe Beratung und Fortbildung an. Für nachhaltige Maßnahmen zur Gesundheitsförderung stellt OPUS den Schulen finanzielle Mittel zur Verfügung.
Zu Beginn des nächsten Jahres wird das Landesprogramm OPUS durch das Landesprogramm Bildung und Gesundheit abgelöst. Alles bisherigen OPUS Schulen bleiben Mitglied im Netzwerk.

Förderverein der Franz-Hillebrand-Hauptschule

Die finanzielle Situation der Stadt Castrop-Rauxel bedingt, dass Hilfsmittel für einen modernen Unterricht manchmal nicht angeschafft werden können. Der Etat der einzelnen Schule ist begrenzt. So beschloss die Schulpflegschaft unserer Schule - damals noch Hauptschule Lange Straße - am 9. Mai 1989 einen Förderverein zu gründen.
Der Förderverein der jetzigen Franz-Hillebrand-Hauptschule e.V. hat sich folgende Ziele gesetzt und im Laufe der Zeit immer wieder finanzielle Unterstützung geleistet:

  • Schnelle und unbürokratische Hilfe bei der Beschaffung von Geräten und Unterrichtsmaterialien, die über den normalen Schuletat nicht gekauft werden können,
  • Finanzielle Unterstützung bedürftiger Schüler/innen bei Klassenfahrten
  • Unterstützung in besonderen Fällen
  • Öffentlichkeitsarbeit zum Wohle und Erhalt der Schule

Beispiele für Aktivitäten des Fördervereins sind u.a. die Organisation des Kiosk - Aktuell benötigt der Kiosk dringend weitere Unterstützung!, Finanzierung des „Fahrrad-Käfigs", Einrichtung des Medienraumes, Finanzielle Hilfen für bedürftige Schüler beim Mittagessen, Anschaffung von Unterrichtsmaterialien, Ausgestaltung vieler Klassenräume mit Vorhängen, Mitgestaltung des Elternsprechtags und des Tages der Einschulung.

Der Vorstand setzt sich derzeit aus dem 1.Vorsitzenden Herr Schwarze, der 2. Vorsitzenden Frau Noth, der Kassiererin Frau Müller und der Schriftführerin Frau Albring zusammen, Kassenprüfer sind Frau Kurilla und Frau Kuhn.
Die Mitgliederzahl ist inzwischen auf 9999 angewachsen. Dazu kommen noch einige Firmen, die als Sponsoren die Franz-Hillebrand-Hauptschule finanziell unterstützen. Der Mindestbeitrag beträgt 14,- € pro Jahr. Viele Mitglieder sind aber auch bereit, einen höheren Beitrag zu zahlen. Außerdem gehen jedes Jahr einige Spenden ein.

Der Förderverein freut sich schon jetzt auf Ihre Mithilfe und würde Sie gerne herzlich willkommen heißen.


Bankverbindung:
Volksbank Henrichenburg eG, BLZ 42661717, KTO 8907849500

Partner der FHHS

Die Franz-Hillebrand-Hauptschule kooperiert aktuell mit zahlreichen Partnern, die die Erziehungs- und Bildungsaufgaben u.a. in verschiedenen Projekten unter- stützen.


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Soziale Kompetenzen

In Kooperation mit dem Jugendamt Castrop-Rauxel (Arbeitskreis "Schule und Jugendhilfe") werden Projekte in den Klassen 5 ("Miteinander/Füreinander") und 6 ("Förderklasse") durchgeführt. Ergänzt wird die Arbeit durch die Jugendzentren "BoGis" und "Trafo" im Ortsteil Ickern. Weitere Partner in diesem Bereich sind das Arbeitsamt, die Volkshochschule (VHS), die katholische und evangelische Kirche, die Kolping- und Griechische Gemeinde in Ickern, ein Theaterpädagoge, die Frauenärztliche Beratung sowie die Polizei.

Gesundheitsförderung

Das Thema "Suchtprävention" ist in erster Linie ein Bestandteil des Konzeptes "Gesundheitsförderung". Einige Schulen unseres Schulamtsbezirkes, gehören bereits zu einem „Offenen Partizipationsnetz Und Schulgesundheit - OPUS". Seit Beginn des Jahres 2008 ist dieses dem Bereich Schulport unter dem Titel „Landesprogramm Bildung und Gesundheit - Netzwerk NRW" zugeordnet. Spezielle Aktionen zur Suchtprävention finden in Zusammenarbeit mit der Drogenberatung Recklinghausen statt. Darüber hinaus werden Angebote zum Thema "Schulgesundheit" gemacht, die u.a von den im Ortsteil beheimateten Sportvereinen unterstützt werden.

Übergangsmanagement Schule/Beruf

Einen großen Raum nehmen die Projekte des Bereiches "Berufsvorbereitung" ein. Die Franz-Hillebrand-Hauptschule ist hier 2008 mit dem „Berufswahl-SIEGEL" ausgezeichnet worden. Im September 2011 wurde die Schule bei der Re-Zertifizierung erneut ausgezeichnet.
In jedem Schuljahr finden eine Vielzahl von inner- und außerschulischen Aktivitäten statt mit dem Ziel, nach Möglichkeit jeden Schüler in eine qualifizierte Ausbildung entsprechend seinen Neigungen und Fähigkeiten überzuleiten bzw. ihn in geeignete weiterführende Bildungsgänge und Lehrgänge zu überführen. Dazu gehören u. a. die Projekte „AusbildungsPatenschaften“ und „Startklar“. Bei dem Angebot „Ausbildung für alle“ ist ein Berufscoach zweimal in der Woche niederschwellig für alle Belange zum Thema Berufsorientierung für die Schüler der Klassen 9 und 10 da. Unterstützt wird die FHHS dabei vom Arbeitsamt. Weitere Partner sind eine Bewerbungstrainerin und die Kompetenzagentur Castrop-Rauxel.
Im Rahmen des Projektes "Lernwerkstatt", das vom Rotary-Club Castrop-Rauxel initiiert wurde und dem Berufskolleg, der VHS sowie dem Arbeitsamt gefördert wird, haben die Schülerinnen und Schüler des 9. und 10. Schuljahres die Möglichkeit, an einem Nachmittag in der Woche bei einem ausgebildeten Werkstattleiter unter fast ausbildungsähnlichen Bedingungen zu arbeiten. Die Lernwerkstatt gibt es zurzeit in zwei Varianten:

  • "Kompetenzen für den Berufseinstieg / Bürokommunikation" mit Inhalten wie Textverarbeitung, Tabellenkalkulation u.ä.
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  • "Metallverarbeitung"
    mit Inhalten der Ausbildung zu metallverarbeitenden Berufen
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