Beruf

Berufswahlvorbereitung

Die Berufswahlvorbereitung ist ein Schwerpunkt unserer Arbeit. In diesem Bereich finden in jedem Schuljahr eine Vielzahl von inner- und außerschulischen Aktivitäten statt mit dem Ziel, nach Möglichkeit jeden Schüler in eine qualifizierte Ausbildung entsprechend seinen Neigungen und Fähigkeiten überzuleiten bzw. ihn in geeignete weiterführende Bildungsgänge und Lehrgänge zu überführen.

Im Rahmen der Berufswahlorientierung sollen unsere Schülerinnen und Schüler befähigt werden, eigene Entscheidungen im Hinblick auf den Übergang auf das Erwerbsleben vorzubereiten und selbstverantwortlich zu treffen. Mädchen und Jungen sollen darin unterstützt werden, ihre individuellen fachlichen Interessen und Fähigkeiten ohne frühzeitige Einschränkungen durch tradiertes Rollenverhalten selbstbewusst weiter zu entwickeln. Dazu sollen Kenntnisse über die Wirtschafts- und Arbeitswelt vermittelt und Hilfen für den Übergang in eine Ausbildung oder in weitere schulische Bildungsgänge gegeben werden. Darüber hinaus ist es Aufgabe der Hauptschule, auch Kenntnisse und Praxiserfahrungen in frauen- bzw. männeruntypischen Berufen zu vermitteln.

Wir betonen hier ganz klar die Prinzipien: Qualität vor Quantität und Nachhaltiqkeit. Wir haben dazu ein Konzept entwickelt, das durch eine genaue Verzahnung sicher stellen soll, dass alle Schülerinnen und Schüler bekommen, was ihnen weiter hilft, das sie aber nicht überfüttert und überdrüssig werden lässt. Dazu ist auch die persönliche Kontinuität wichtig: Frau Linden als Bewerbungstrainerin, Herr Sommerey als Berufscoach, Herr Dr. Koch vom Rotary-Club und Frau Rockstein von der Arbeitsagentur sind ständig präsent und den Schülern persönlich bekannt.

Betriebspraktikum

siehe Lernpartnerschaft

Praktikumsliste

siehe Lernpartnerschaft

Erste Informationen und Einblicke ...

... vermitteln die Fächer Deutsch, Geschichte/Politik und Erdkunde in der Jahrgangsstufe 5/6. Ergänzend und vertiefend führt der Unterricht in den Fächern Wirtschaft, Hauswirtschaft und Technik in der Klasse 7 in weitere Bereiche der Arbeitswelt ein.

Die Berufsberatung des Arbeitsamtes begleitet den gesamten Berufswahlprozess. Beginnend in Klasse 8 werden erste Kontakte mit der Berufsberatung geknüpft. Die Berufsberaterin stellt sich und ihren Tätigkeitsbereich vor. Parallel dazu werden im Deutschunterricht der Klasse 8 Bewerbung und tabellarischer Lebenslauf erstellt.
Seit dem Schuljahr 2005/06 arbeiten wir mit dem Berufswahlpass. Im 2. Schulhalbjahr werden die 8. Klassen mit einer speziell zusammengestellten Mappe ausgestattet, die immer weiter bearbeitet und vervollständigt wird und die sie bis zur Schulentlassung weiterführen werden. Hier sind dann die wichtigsten Materialien zur Berufswahlvorbereitung zusammengefasst.

In den Klassen 9 und 10 schließen sich Besuche und Informationsveranstaltungen im BIZ Recklinghausen mit der Möglichkeit Beratungstermine beim Berufsberater zu vereinbaren an.
Im Verlauf des 9. und 10. Schuljahres haben die Schüler im Betriebspraktikum die Möglichkeit die Berufs- und Arbeitswelt in geeigneten Praktikumsbetrieben unmittelbar kennen zu lernen und sich mit ihr auseinander zu setzen. Vorbereitung, Durchführung, Betreuung und Nachbereitung (Dokumentation) der Praktika liegen im Verantwortungsbereich der Klassenlehrer bzw. Fachlehrer (Deutsch und Wirtschaft).

An Elternsprechtagen besteht für die Eltern die Möglichkeit die Berufsberaterin in der Schule zu sprechen.

Ausbildung für alle!

Bei diesem Projekt geht es um die niederschwellige Begleitung von Schülerinnen und Schülern bei der "heißen" Phase der Berufswahl bzw. der Bewerbung. Die Projektleiterin Frau Uffelmann steht an zwei Tagen in der Woche für Beratung und ggfs. tatkräftige Unterstützung für die Schüler der Klasse 10 bereit. Dazu gehören Gespräche, wenn erforderlich auch mit den Eltern, Unterstützung bei der Suche nach einem passenden Ausbildungsplatz, Besuche in Betrieben u. ä. Und wenn die Motivation bei dem einen oder anderen Schüler mal weniger ausgeprägt ist, auch eine klare Ansage.
In besonderer Weise kümmert sich Frau Uffelmann um die Berufsorientierung von Schülern mit Migrationshintergrund.

Ausbildungspatenschaften

In Zusammenarbeit mit dem Bischöflichen Generalvikariat bieten Ausbildungspaten Schülerinnen und Schülern des 10. Schuljahres Rat und Tat in allen Fragen der Berufsfindung an. Dazu gehören u.a. Gespräche, Besuche beim Arbeitsamt, Hilfe bei der Erstellung der Bewerbungsunterlagen, und, und, und ...

Bewerbungstraining

Schon seit längerer Zeit führte die Franz-Hillebrand-Hauptschule Bewerbungstrainings mit externen Moderatoren durch. Die Ergebnisse waren nicht immer zufrieden stellend. Seit dem Schuljahr 2005/06 arbeiten wir erfolgreich mit einer Bewerbungstrainerin zusammen. Ihr Konzept „FIDEL - Fit in Dein eigenes Leben" setzt in Klasse 8 an und läuft durch bis zur 10. Klasse.

Startklar!

Seit dem Schuljahr 2009/2010 nimmt unsere Schule an dem berufsvorbereitenden Projekt "Startklar!" teil.

Es beginnt in der Klasse 8.

Zunächst wird an zwei Tagen in der Schule ein Profil eines jeden Schülers erstellt, das seine beruflichen Interessen und Fähigkeiten abbildet. Danach besuchen die Schüler 8 Tage das "Quali-Center" und bekommen dort einen Einblick in verschiedene Werkbereiche, z. B. Holz, Metall, Büro, Pflege, Trockenbau, oder Farbgestaltung. An diesem sog. "BiBB-Modul" nehmen alle Schülerinnen und Schüler der Klasse 8 teil.

In der Klasse 9 und 10 sollen dann die beruflichen Interessen und Fähigkeiten der Schüler weiter entwickelt und spezifiziert werden. Die Teilnahme an diesen Modulen ist den Schülern freigestellt. Am Ende der Klasse 10 soll ein möglichst nahtloser Übergang in ein Ausbildungsverhältnis gelingen.

Arbeitsagentur

Auf der Grundlage einer Kooperationsvereinbarung werden folgende Maßnahmen durchgeführt:

  • BIZ-Besuche in den Klassen 9 und 10
  • Beratung in den Klassen 9 und 10
  • Regelmäßige Schulsprechstunden an der Schule
  • Beratung am Elternsprechtag
  • Unterstützung der konzeptionellen Arbeit der Schule

Info-Mobil

Das Info-Mobil der deutschen Metallindustrie besucht seit Jahren regelmäßig die Franz-Hillebrand-Hauptschule, um Schülern der Abschlussklassen einen Einblick in metallverarbeitende Berufe zu geben.

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